Die Theater-AG

Die Theater-AG ist eine Institution am FJM – auch wenn vielen nicht immer klar ist, von welcher AG die Rede ist. Es gibt die Nachwuchs-Theater-AG, es gab die Englische Theater-AG und es gibt hin und wieder Theater im Literaturkurs. Aber die eigentliche Theater-AG ist die, die irgendwann Ende der 70er oder Anfang der 80er Jahre von Manfred Lück gegründet, von Dieter Rein weitergeführt und schließlich 1992 von Herbert Irgang übernommen und seitdem geleitet wird.

Da in den letzten 21 Jahren wegen des zeitweise großen Andrangs von spielfreudigen Schülerinnen und Schülern oft 2 Stücke pro Sommer gespielt wurden, sind inzwischen fast 30 Inszenierungen zu verzeichnen. Die Bandbreite reicht dabei von Shakespeare – einer der bevorzugten Autoren – bis Neil Simon, also von Klassik bis Boulevard. Viele Stücke – auch relativ neu erschienene – kamen dabei in eigener deutscher Übersetzung auf die Bühne, eine Spezialität der AG.

Das Konzept der theaterpädagogischen Arbeit zielt dabei weniger auf Aspekte wie Selbstfindung oder Bewegungsbewußtsein ab, sondern hat vorrangig die Aufführungsreife der schauspielerischen Versuche im Blick. Dabei können sich einerseits große Talente entfalten, aber andererseits auch blutige Amateure – gestützt durch attraktive Texte und Inszenierungen – zu Erfolgen geführt werden.

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In den letzten Jahren hat zudem die unterstützende live-Musik eine wichtige Rolle übernommen, so dass z.B. die Sommernachtstraum- Inszenierung von 2013 einen fast Musical-artigen Charakter bekam.

Was jedes neue Schuljahr und damit auch Aufführungsjahr spannend macht, ist die Zusammensetzung und Fluktuation der Theater-Truppe.

Die AG ist offen für alle ab Klasse 9 – niemand wird abgewiesen oder aussortiert, d.h. es ist immer fraglich, wieviel in welcher Qualität machbar ist und ob man eine Band hat oder genügend Techniker oder Jungs für die Männerrollen. Bisher gab es jedes Jahr kurz vor den Sommerferien etwas Aufführbares, und es wäre zu wünschen, dass das so weitergeht.