Musik

Am Fürst-Johann-Moritz-Gymnasium wird der Unterricht im Fach Musik in den Jahrgangsstufen 5–7 jeweils mit 2 Wochenstunden erteilt. In der Jahrgangsstufe 8 können die Schülerinnen und Schüler zwischen Musik und Kunst wählen, sodass die noch verbleibende Stunde aus der Stundentafel als zweistündiger Musikunterricht in Klasse 8 für diejenigen erteilt werden kann, die Musik gewählt haben. In den Jahrgangsstufen 5 und 6 können die Schüler wählen zwischen „normalem“ Musikunterricht oder dem Einstieg über die seit dem Schuljahr 2004/05 eingerichteten Streicher- und Gesangsklassen. Dabei wird der Unterricht in den Streicherklassen von zwei Kollegen der Schule erteilt.

In der Oberstufe werden durchgehend Grundkurse bis zum Abitur angeboten. An unserer Schule besteht also die Möglichkeit, Musik als Abiturfach zu wählen. Zudem haben Schülerinnen und Schüler des FJM die Option, einen Projektkurs in Anbindung an den Grundkurs Musik in der Jahrgangsstufe Q 1 oder auch einen Vokal-instrumentalpraktischen Kurs (VIP) in der Jahrgangsstufe Q 2 zu belegen.

Darüber hinaus bietet die Fachschaft zahlreiche Arbeitsgemeinschaften und andere außerunterrichtliche Aktivitäten an.

Inhalte des Unterrichts

Der neue Kernlehrplan für das Fach Musik beschreibt die Aufgabe des Faches damit, „den jungen Menschen zu befähigen, seine künstlerisch-ästhetische Identität zu finden, sein kreatives und musikalisches Gestaltungspotential zu entfalten und kulturelle Orientierung zu erlangen“. Im Musikunterricht der Sekundarstufe I sollen die Schülerinnen und Schüler grundlegende Kompetenzen erwerben, die es ihnen ermöglichen, sich in ihrem Lebensraum bewusst auf Musik einzulassen und sich mit ihr auseinanderzusetzen.

Daraus resultieren die für den Musikunterricht konkretisierten Kompetenzbereiche Rezeption, Produktion und Reflexion jeweils mit den Inhaltsfeldern (1) Bedeutungen von Musik, (2) Entwicklungen von Musik und (3) Verwendungen von Musik. Die daraus abgeleiteten Kompetenzerwartungen und inhaltlichen Schwerpunkte für die Jahrgangsstufen 5–9, wie sie im Kernlehrplan dargestellt werden, sind die Grundlage für das schulinterne Curriculum im Fach Musik.

Besonderheiten des Faches

  • Gesangs- und Streicherklassen sind „klasse“
    Seit dem Beginn des Schuljahres 2007/2008 können Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 und 6 am Unterricht in den sogenannten Gesangsklassen teilnehmen. Alle Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 5 und 6, die lernen möchten, wie man Geige, Bratsche oder Cello spielt, sind in unseren Streicherklassen herzlich willkommen.
  • Vokal-instrumentalpraktischer Kurs (VIP-Kurs)
    Der Vokal-instrumentalpraktische Kurs kann am Fürst-Johann-Moritz-Gymnasium in der Jahrgangsstufe Q2 angewählt werden und richtet sich generell an alle Schülerinnen und Schüler, die Spaß am praktischen Musizieren haben. Dabei gibt es keine Festlegung auf spezielle Musikgenres. Vielmehr wird Wert darauf gelegt, dass sich die Kursmitglieder am Schuljahresbeginn darauf einigen, welche Art/Arten von Musik behandelt und später aufgeführt werden sollen.

Die Fachschaft Musik am FJM v. li. n. re.:
Dr. Helga Nünninghoff, Eva Otto, Tobias Stahl, Karl Otto Bäumer, Dr. Arno Semrau und Christoph Klein

Somit ergeben sich vielfältige Kombinationsmöglichkeiten von Klassik über Pop bis hin zu Rock und sogar Heavy Metal. Am Ende eines Schuljahres werden die Arbeitsergebnisse des Kurses vor Publikum präsentiert und die Aufführungen jedes Jahrgangs tragen eine ganz persönliche Handschrift. So haben sich schon diverse Konzertabende ergeben, die von den Schülerinnen und Schülern eigenständig vorbereitet und durchgeführt wurden. Im Schuljahr 2012/13 konnte durch die fachübergreifende Arbeit von VIP- und Literaturkurs die „Rocky Horror Show“ an drei Abenden erfolgreich auf die Bühne gebracht werden. Interessierte Schülerinnen und Schüler haben zudem auch die Möglichkeit, ihr Können in solistischem Rahmen zu zeigen.
  • Projektkurs Musik
    Im Projektkurs Musik setzen sich die Schülerinnen und Schüler mit Musik in ihrer gesamten Vielfalt auseinander. Dabei soll das Bewusstsein für die große Diversität von Musik sowohl in der theoretischen als auch in der praktischen Auseinandersetzung geschärft werden. Dies bedeutet, dass man zum einen analysiert, wie verschiedenste Stücke aufgebaut sind, um dadurch Parallelen zu anderen Stücken des gleichen Genres zu erkennen. Des Weiteren sollen die Schülerinnen und Schüler auch praktisch erfahren, wie sich diese Unterschiede klanglich ergeben. Hierbei ist es zunächst zweitrangig, welche Instrumentalbedingungen im Kurs herrschen, da sich das gemeinsame Musizieren auf viele unterschiedliche Weisen realisieren lässt. Durch die Auseinandersetzung mit aktueller Musik kann Vieles auch durch Gesang umgesetzt werden. Die Analyseergebnisse und der Prozess der praktischen Arbeit kann in Portfolios verschriftlicht werden, um so die Arbeit des Schuljahres zu dokumentieren und auch bewerten zu können. Außerdem ist es wünschenswert, dass die Kursmitglieder Stücke für eine vorhandene Besetzung selbst arrangieren oder auch klanglich verändern, um das jeweilige Originalstück in einem anderen Stil erklingen zu lassen. Zum Schuljahresende stellen alle Kursmitglieder ihre Beiträge in praktischer Form vor.